Es ist sehr gut möglich, dass dein derzeitiger bester Freund auf dem Tennisplatz, dein Schläger, dich betrügt.

Klar, du wirst mit deinem „Werkzeug“ sicher gut klar kommen. Dir gefällt vielleicht die Farbe, der Stil. Oder du spielst deinen Schläger einfach deswegen, weil es das aktuelle Modell von Roger Federer ist. Und du schon irgendwie damit klar kommst …

Dieser Artikel wird dich mit Fragen konfrontieren. Fragen, welche du für dich als Tennisspieler beantworten musst. Um aus diesen Antworten den für dich besten Tennisschläger zu finden.

Es lohnt sich für dich, einen Blick über den Tellerrand zu werfen. Brich mal herunter, welch Spielertyp du bist. Wo deine Fehler im Spiel liegen. Womit hast du, permanent ein wenig zu kämpfen?

Triffst du vielleicht den Ball oftmals am Rahmen? Hast du manchmal (was ich nicht hoffe) Schmerzen im Arm oder in deiner Schulter? Ist dir dein Schläger vielleicht zu schwer, ohne dass du es weißt?

Die letzte Frage führt direkt zu einem Vorschlag: teste doch einfach mal andere Tennisschläger oder informiere dich zumindest. Beispielsweise auf tennisschlaeger-test.net.

Denn all die eben gestellten Fragen können, durch einen einfachen Schlägertest, wahrscheinlich beantwortet werden.

Ein einfaches Beispiel.

Du weißt eigentlich, dass du oft den Ball nicht richtig sauber triffst. Selbstverständlich kann dies an deiner schwachen Beinarbeit liegen. Aber: vielleicht würde dir auch ein etwas größerer Schlägerkopf weiterhelfen. Schlicht, um ein besseres Gefühl für deine Schläge zu bekommen. Und nicht zu vergessen: Sicherheit.

Auch was das Gewicht betrifft, kann ein anderer Schläger dir andere Sichtweisen bieten. Man kann über nichts urteilen, was man nicht selbst ausprobiert hat. Ebenso solltest du immer darauf bedacht sein, dich und dein Spiel weiterzuentwickeln. Hierzu kann ein Schlägerwechsel manchmal seinen ureigenen Beitrag leisten.

Stichwort: Sweatspot. Der Bereich des Schlägers, in dem du den Ball treffen solltest um einen optimalen Schlag ausführen zu können. Beim Schlägermodell von Roger Federer beispielsweise ist dieser sehr klein. Bedeutet für dich: du musst den Ball schon sehr mittig treffen – der Schläger verzeiht wenig Fehler.

Power, Gefühl, Größe … All diese Faktoren spielen eine wichtige Rolle, wenn es um deinen für dich perfekten Tennisschläger geht.

Überlege, welcher Typ du eigentlich auf dem Platz bist. Wo liegen deine Stärken? Wo deine Schwächen? Ich werfe einfach mal einige Begrifflichkeiten in unsere gemütliche Runde:

  • Hardhitter
  • Spieler, der mit viel Spin agiert
  • Serve-and-Volley-Spieler
  • Spielst du viel Slice?
  • Laufwunder
  • Standspieler

Erkennst du dich wieder? Oder hast du beim lesen eigene Begriffe entdeckt, die dich als Tennisspieler beschreiben?

Dein Tennisschläger sollte dich bei deiner Spielweise, dich als Spielertyp unterstützen. Er sollte dich nicht behindern. Oder gar deine Stärken in Schach halten. Nein nein.

Dein tennisschläger sollte dein bester Freund. Dich unterstützen. Bei deinen Stärken – aber auch deinen Schwächen.

Du hast dir noch nie über all die Fragen und Denkansätze in diesem Artikel Gedanken gemacht? Dann tue dies jetzt. Und finde den für dich besten Tennisschläger.

Du hast Fragen? Stelle sie mir einfach in einem Kommentar unter diesem Artikel.